DGB
RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
ZUM LEBEN ZU WENIG

Der Job unsicher. Lohndumping keine Seltenheit. Die Rente bis zu 25% gekürzt. Und bis 67 schaffen es viele nicht. So bleibt auch fürs Alter zum Leben zu wenig. Bis zu 25% Rentenkürzung können nur die wenigsten verkraften. Die Gewerkschaften sorgen für mehr Sicherheit. Auch mit der betrieblichen und tariflichen Altersvorsorge. Mehr ...

RENTE MIT 67 IST FÜR GROSSE MEHRHEIT NICHT ERREICHBAR

1. Dezember 2009

 

Für die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten ist die Rente mit 67 aus gesundheitlichen Gründen unerreichbar. Dies zeigt der aktuelle 3. Monitoring-Bericht des „Netzwerks für eine gerechte Rente“, mit dem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Sozialverbände die Bedingungen der Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters untersuchen. Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Rente mit 67 spätestens im nächsten Jahr auf Eis zu legen. Wenn die Koalition sich an geltendes Recht hält, muss sie die Rente mit 67 nach der Überprüfung in 2010 zurückziehen. Alle Indikatoren weisen darauf hin, dass die Rente mit 67 nicht vertretbar ist. Mehr ...

WISSENSCHAFTLER STELLEN RIESTER-RENTE SCHLECHTES ZEUGNIS AUS

16. November 2009

 

Gesamtwirtschaftlich betrachtet hat der Ausbau der privaten Altersvorsorge vor allem in Form der Riester-Rente der deutschen Volkswirtschaft geschadet. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Makroökonomie und und Konjunkturforschung (IMK). Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass der von der damaligen Bundesregierung beschlossene Übergang zu einer verstärkten Kapitaldeckung der Altersvorsorge sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt hat. Die Beschäftigten haben mehr fürs Alter zurückgelegt mit der Folge, dass der Konsum sich dementsprechend abgeschwächt hat. Da dieser Nachfragerückgang auf Seiten der Privathaushalte nicht durch Investitionen der Unternehmen ausgeglichen wurde, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage gesunken.

 

 Studie herunter laden (PDF 287 kb)

ALTERSARMUT: NIEDRIGE LÖHNE - NIEDRIGE RENTEN

13. November 2009

 

Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland nach Angaben des 
Statistischen Bundesamtes von 1998 bis 2008 von 15 auf 22 Prozent 
gestiegen. Die Folge: Viele der in diesem Sektor Beschäftigten werden 
im Alter nur eine geringe Rente beziehen. Bereits heute hat eine
Floristin nach 40 Jahren Vollzeit-Tätigkeit einen Rentenanspruch von 
monatlich 710 EUR. Eine Bäckereifachverkäuferin bekommt nach 40
Berufsjahren monatlich 670 EUR Rente, Busfahrer erhalten 740 EUR,  
Gebäudereiniger im Durchschnitt nur 550 EUR. Aufgrund der verschiedenen Rentenreformen in den vergangenen Jahren, so Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied beim DGB, erhielten Menschen mit solchen Erwerbsbiografien künftig rund 15 Prozent weniger Rente. Die Gewerkschaften fordern deshalb, die sogenannten Dämpfungsfaktoren in der gesetzlichen Rentenversicherung zu streichen oder zumindest auszusetzen.

DGB: RENTENVERSICHERUNG BLEIBT AUCH IN KRISE STARK

21. September 2009

Zu den Modellrechnungen des „Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel“ (MEA) über die Finanzentwicklung der Gesetzlichen Rentenversicherung sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Montag in Berlin: „Trotz des zu befürchtenden Anstiegs der Arbeitslosigkeit bleibt die gesetzliche Rentenversicherung auch in der Krise stark. Die Nachhaltigkeitsrücklage hat sich bewährt und wird die Krisenfolgen für mehrere Jahre auffangen können. Dies gilt selbst dann, wenn die Arbeitslosigkeit stärker steigen sollte als derzeit von der Bundesregierung angenommen. Solange der Bund zu seiner Verantwortung steht und die Bundeszuschüsse stabil hält, steht keine Beitragssatzerhöhung an. Mehr...

RENTENVERSICHERUNG: KRITIK DARF NICHT ZUR VERUNSICHERUNG FÜHREN

8. September 2009

Zum aktuellen Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamts sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin: „Die Kritik an der Gesetzlichen Rentenversicherung ist in jedem Einzelfall berechtigt. Wir warnen jedoch vor einer pauschalen Diffamierung der Rentenversicherung und einer Verunsicherung der RentnerInnen." Die "Bild"-Zeitung hatte am Dienstag über fehlerhafte Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung berichtet, die zur Folge hatten, dass tausende Rentner zu wenig Geld bekommen hatten. Mehr...

HORST SEEHOFER STELLT RENTE MIT 67 IN FRAGE - DER HÄRTETEST KOMMT 2010

6. September 2009

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer stellt die Rente mit 67 öffentlich in Frage. Seehofer sagte einer großen Sonntagszeitung, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre sei nur vertretbar, wenn die Beschäftigungsmöglichkeiten für die älteren Arbeitnehmer auch real verbessert werden – sonst würde man in Wahrheit Rentenkürzung betreiben. Mehr...

RENTE MIT 69? SCHLECHTER SCHERZ IM SOMMERLOCH!

21. Juli 2009 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat den Vorschlag der Bundesbank, das gesetzliche Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben als „schlechten Scherz im Sommerloch“ zurückgewiesen.

„Es ist haarsträubend, dass die Bundesbank in der größten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik nichts Besseres zu tun hat, als die Menschen, die massenhaft um ihre Arbeitsplätze fürchten und durch den Bankencrash auch um ihre private Altersvorsorge bangen müssen, mit derart absurden Szenarien verrückt zu machen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin. Mehr...

RENTEN-RENDITE BLEIBT AUCH FÜR JÜNGERE POSITIV

14. Juli 2009

Auch künftige Rentner werden nach Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) mehr Rente erhalten, als sie an Beiträgen einzahlen. Derzeit liegt die Renten-Rendite für Neurentnerinnen des Jahres 2009 bei 4,1 Prozent, für Männer bei 3,5 Prozent (Der höhere Wert für Frauen ergibt sich aus ihrer höheren Lebenserwartung). Bis 2020 sinkt die Renten-Rendite für Neurentner auf 3,4/2,9 Prozent (Frauen/Männer) und bleibt im in den Folgejahren auf diesem Niveau bis 2040 stabil. Die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ist dabei bereits berücksichtigt. Die umstrittene Rentengarantie hat nach Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung keine negativen Auswirkungen auf die Renten-Rendite der Jüngeren. Sollte die Schutzklausel wegen sinkender Löhne greifen, müssten unterbliebene Rentenkürzungen nach aktueller Gesetzeslage mit späteren Rentenerhöhungen verrechnet werden. Sollte auf diese Verrechnung verzichtet werden, brächte dies den Jüngeren auf lange Sicht allerdings auch keinen Nachteil: In diesem Fall müssten die Jüngeren zwar minimal höhere Beiträge bezahlen, ihnen bliebe aber auch das höhere Leistungsniveau erhalten. Weitere Informationen zur Renten-Rendite finden Sie hier.

NUR DIE WENIGSTEN BESCHÄFTIGTEN SCHAFFEN ES BIS ZUR RENTE

14. Juli 2009

Nur jeder 14. Deutsche zwischen 62 bis 65 Jahren arbeitet bis zum offiziellen Rentenalter von 65 Jahren. Dies ergab eine Anfrage der Linkspartei an die Bundesregierung. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, sinkt die Beschäftigungsquote in der Altersgruppe ab Mitte 50 rapide. In der Altersklasse 55 bis 58 Jahre stehen noch knapp 40 Prozent voll im Job. Bei den 58- bis 63-Jährigen fällt die Quote auf rund 26 Prozent, darüber sind es nur noch 7,4 Prozent! In dieser Altersgruppen zahlen 92,6 Prozent überhaupt nicht mehr in die Rentenversicherung ein, kassieren Frührente, Altersteilzeit, Arbeitslosengeld oder Hartz IV.


Diese Zahlen bestätigen die Kritiker der Rente mit 67, die bereits bei der Anhebung des gesetzlichen Rentenalters die Neuregelung als de facto Rentenkürzung charakterisiert hatten. Weitere Informationen zur Rente mit 67 finden Sie hier.

DGB WEIST KRITIK STEINBRÜCKS AN RENTENGARANTIE ZURÜCK

13. Juli 2009

Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau widersprach DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der kritischen Bewertung der Rentengarantie durch SDP-Finanzminister Steinbrück. Dieser hatte erklärt, es sei falsch, Rentenkürzungen auszuschließen, weil die jüngere Generation dadurch belastet würde. Buntenbach erklärte demgegenüber, „jede Rentenkürzung heute würde der jüngeren Generation später auf die Füße fallen.“ Es gehe „völlig an der Sache vorbei, an dieser Stelle das Argument der Generationengerechtigkeit ins Feld zu führen."

Wenn die Rente so zusammengekürzt werde, dass sie für die heute Jungen später nicht zum Leben reicht, "ist das nicht generationengerecht. Im Gegenteil", sagte Buntenbach weiter: "Mit der Rentenschutzklausel wird ein erster, wenn auch kleiner Beitrag dazu geleistet, das Niveau in der gesetzlichen Rentenversicherung zu stabilisieren. Das nutzt den heutigen und den zukünftigen Rentnerinnen und Rentnern. Das Hin und Her in der Debatte um die Rentenschutzklausel, die Steinbrück nun losgetreten hat, nutzt nur den so genannten Experten, die ihren Marktwert bei den Privatversicherungen noch weiter in die Höhe treiben wollen.“

ERWERBSMINDERUNG VERHINDERN - AUSGRENZUNG VERMEIDEN - ERWERBSGEMINDERTE BESSER ABSICHERN

3. Juli 2009

Erwerbsminderung ist eine der Hauptursachen für die steigende Gefahr von Altersarmut. Und Lebensstandardabsicherung bei Erwerbsminderung ist für die meisten ohnehin nicht erreichbar. Die Zahlbeträge für die volle Erwerbsminderungsrenten sinken seit Jahren drastisch. Zudem ist der Zugang zur Erwerbsminderungsrente sehr strikt geregelt. Viele gesundheitlich belastete und eingeschränkte Menschen werden in die Arbeitslosigkeit abgedrängt, sehr häufig ohne Perspektive, in den Arbeitsmarkt zurückkehren zu können. Der DGB forderte deshalb auf einem Expertenworkshop in Berlin, Erwerbsgeminderte finanziell besser abzusichern. Dazu müsse, so DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach, der erst 2001 bei der Reform des Erwerbsminderungsrentenrecht eingeführte Abschlag von 10,8 Prozent für Renten, die vor dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden, entfallen. Auch die Zugangsregelungen sollten so geändert werden, dass sie die Realität auf dem Arbeitsmarkt widerspiegeln. Aufgabe der Unternehmen sei es, gesundheitliche Schäden zu verhindern, die zur Erwerbsminderung führen können.

Beiträge des Expertenworkshops
PDF: Begrüßung durch Annelie Buntenbach
PDF: Soziale Lage von Erwerbsgeminderten
PDF: Indikatoren zum Rentenzugang von Erwerbsminderungsrenten
PDF: Workshop 2, Strukturen der Rehabilitation weiterentwickeln
PDF: Erwerbsgeminderte besser absichern: Optionen
PDF: Workshop 3, Gesundheitlich belastete Menschen besser absichern
PDF: Statement Annelie Buntenbach

NEUE DEBATTE UM DIE RENTE MIT 67

23. Juni 2009

Interviews in der Bild-Zeitung und der Leipziger Volkszeitung fachen die politische Diskussion über die Rente mit 67 erneut an. Nachdem sich am Montag der desginierte bayerische SPD-Vorsitzende Florian Pronold in der Bild-Zeitung für eine Überprüfung der Rente mit 67 ausgesprochen hatte, äußerte sich auch der Deutsche Gewerkschaftbund und  forderte die rasche Absetzung der Rente mit 67. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte am Montag in Berlin, die Rente mit 67 müsse spätestens im nächsten Jahr vom Tisch.

Die Bundesregierung ist ab 2010 gesetzlich verpflichtet zu prüfen, ob die Rente mit 67 politisch vertretbar ist. „Wenn sich die Politik an ihre eigenen Gesetze hält, gibt es angesichts der Krise keine Alternative zur Absetzung der Rente mit 67“, so Buntenbach. Mehr...

DGB WEIST PANIKMACHE BEI RENTENBEITRÄGEN ZURÜCK

17. Juni 2009

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die von Bernd Raffenhüschen vorgestellten Prognosen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zum Rentenversicherungsbeitrag als „Panikmache der Versicherungslobbyisten“ zurückgewiesen.
 
„Niemand kann heute seriöserweise sagen, ob die Schutzklausel für die Renten im nächsten Jahr überhaupt greift, wie stark die Wirtschaftskrise durchschlägt und ob Beitragserhöhungen nötig sein werden“, kommentierte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin die Erhebung. Mehr...

9. DEUTSCHER SENIORENTAG: DGB FÜR STARKEN GENERATIONENVERTRAG

8. Juni 2009

Anlässlich der Eröffnung des 9. Deutschen Seniorentages hat der Deutsche Gewerkschaftsbund die politischen Parteien aufgefordert, den demographischen Wandel sozial gerechter zu gestalten und so den Generationenvertrag zu stärken.
 
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach betonte am Montag in Berlin, das Altwerden könne nur als Chance begriffen werden, wenn die Menschen auch gesund und ohne Existenzängste in den Ruhestand gehen können. Die Realität sehe jedoch für einen großen Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ganz anders aus. „Wer mit 55 Jahren keinen Job mehr findet, seit Jahren arbeitslos ist, mit Dumpinglöhnen abgespeist wird oder sich für den Betrieb kaputtgearbeitet hat und trotz eines langen Arbeitslebens eine Rente bekommt, die nicht zum Leben reicht, hat weder Chancen noch Perspektiven“, sagte Buntenbach. Mehr...

DGB FORDERT GARANTIE FÜR STABILEN BUNDESZUSCHUSS

29. Mai 2009

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt die 'Rentengarantie' der Bundesregierung, fordert aber Korrekturen zur Stabilisierung des Bundeszuschusses. "Es muss verhindert werden, dass der Bundeszuschuss zur Gesetzlichen Rentenversicherung abgesenkt wird. Wir fordern deshalb eine Bundesgarantie für den Fall, dass die schlimmsten Prognosen eintreffen und wegen der Krise die durchschnittlichen Arbeitseinkommen und damit den Bundeszuschuss sinken", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin. Der Mechanismus, nachdem eine negative Bruttolohnentwicklung zu einer Reduzierung des Bundeszuschusses führt, müsse korrigiert werden. "Ein stabiler Anteil des Bundes an der Finanzierung der Gesetzlichen Rentenversicherung ist gerade für die jungen Generationen genauso wichtig wie die Sicherheit, dass es keine Rentenkürzungen geben wird", erklärte Buntenbach. Mehr...

DGB-KAMPAGNE SCHNEIDET IM PLAKATTEST GUT AB

20. Mai 2009

Im IMAS-Plakattest der Branchenzeitschrift werben & verkaufen, Ausgabe 16, belegt das Kampagnen-Plakat "RENTE: DA IST MEHR DRIN." einen guten siebten Platz. Im sogenannten IMAS-Psychometer-Test werden 120 Personen befragt. Bewertungskriterien sind die Wiedererkennung und die Resonanz, auf die die Motive stoßen (Gefallen, Kauf-Appeal, Wissensvermittlung etc.).

GEWERKSCHAFTEN UND SOZIALVERBÄNDE WARNEN VOR STEIGENDER ALTERSARMUT

18. Mai 2009

Nach einer Studie des „Netzwerks für eine gerechte Rente”, die Gewerkschaften und Sozialverbände Mitte Mai der Öffentlichkeit vorgestellt haben, drohen die Einschnitte in der Rentenversicherung, die Sicherung des Lebensstandards von größer werdenden Teilen der künftigen Rentner nicht mehr zu gewährleisten. Mehr...

DGB: Koalition schließt Kaufkraftverluste der Rentner nicht aus

7. Mai 2009

Der DGB begrüßt, dass die Bundesregierung Rentenkürzungen künftig mit einer neuen Sicherungsklausel ausschließen will. „Die Koalition folgt damit dem Appell der Gewerkschaften, dass Kurzarbeit und die damit verbundene Beschäftigungssicherung nicht zu Einbußen für Rentnerinnen und Rentner führen darf,“ erklärte DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin.
 
Problematisch ist und bleibt nach ihren Worten allerdings, dass Koalitionspolitiker gleichzeitig andeuten, dass Eingriffe zur Vermeidung direkter Rentenkürzungen in den Folgejahren nachgeholt werden sollen. Mehr ...

IG Metall schlägt angesichts der Krise "Sofortpaket Beschäftigungsbrücke" vor: Ältere früher in Rente zugunsten von jüngeren Arbeitnehmern

5. Mai 2009

Die IG Metall hat der Bundesregierung angesichts der Wirtschaftskrise und zur Entlastung des Arbeitsmarktes ein "Sofortpaket Beschäftigungsbrücke" vorgeschlagen. Darin verlangt die IG Metall die Aussetzung der bisher ab 2012 beginnenden Anhebung der Regelaltersgrenzen auf 67 Jahre. Darüber hinaus sollen ältere Arbeitnehmer nach 40 Versicherungsjahren ab dem 60. Lebensjahr ohne Abschläge in Rente gehen können. Mehr ...

SICHERUNGSKLAUSEL FÜR RENTE: DGB FORDERT WEITERE REFORMEN

29. April 2009

Der Deutsche Gewerkschaftsbund begrüßt die von der Koalition geplante Sicherungsklausel gegen Rentenkürzungen und fordert weitergehende Reformen für mehr Sicherheit im Alter. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte am Mittwoch in Berlin, es müsse sichergestellt werden, dass Kurzarbeit und die damit verbundene Beschäftigungssicherung nicht zu Einbußen für Rentnerinnen und Rentner führt. "Es darf aber nicht beim aktuellen Krisenmanagement bleiben. Wir brauchen dringend weiterführende Reformen, damit die gesetzliche Rente auch in Zukunft zum Leben reicht". Mehr...

DGB FORDERT HAFTUNG DES BUNDES FÜR SOZIALVERSICHERUNGEN

28. März 2009

Die Wirtschaftskrise bedroht auch die finanzielle Stabilität der Sozialversicherungen. Der Arbeitslosenversicherung drohen wegen der Senkung des Beitragssatzes und des Anstiegs von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hohe Defizite. Auch auf die Gesetzliche Krankenversicherung kommen Mindereinnahmen zu, die die Krankenkassen aufgrund des neuen Einheitsbeitrages nicht ausgleichen können. Für beide Sozialversicherungen gilt eine Darlehensregelung. Das bedeutet, der Staat springt zwar ein, doch sowohl die Bundesagentur für Arbeit wie auch die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Schuldenberge, die sich wegen der Finanzkrise auftürmen, an den Bund zurückzahlen. Doch wie soll das gehen? Es ist viel eher zu befürchten, dass der Druck zu groß wird und ein schleichender Sozialabbau eingeleitet wird. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hält dagegen und fordert eine staatliche Haftung nicht nur für Banken, sondern auch und vor allem für die Sozialversicherungen. Mehr...

ZIELEINFAHRT DER FAHRRAD-TOUR IN BERLIN - HÖHEPUNKT DER ACHTWÖCHIGEN AKTIONSWOCHEN

6. April 2009

Annelie Buntenbach – DGB-Vorstandsmitglied:

„Die Zieleinfahrt der Fahrrad-Tour in Berlin war Höhepunkt und zugleich der Abschluss der achtwöchigen Aktionswochen des DGB zur Alterssicherung. Der DGB hat mit den Aktionswochen ein deutliches Zeichen für das Superwahljahr gesetzt. Die Botschaft lautet: Rente muss zum Leben reichen. Und: Rente – da ist mehr drin. Mehr...

RADELN FÜR DIE RENTE - DIE ETAPPEN

31. März 2009

Am 28. März 2009 startete die DGB-Rententour mit dem Fahrrad von Mannheim nach Berlin. Die Radler machen unterwegs an vielen Stationen halt, an denen verschiedene Aktionen stattfinden. Man kann auch Teilstrecken mitradeln. Für den 4. April ist eine große Fahrraddemonstration in Berlin geplant. Mehr...

DGB-RENTENRADTOUR NACH BERLIN, MOTTO: „RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN!”

Anton Hoffmann
30. März 2009

Pünktlich um 8:30 Uhr am Montagmorgen, den 30. März 2009, starteten 25 Teilnehmer/innen am Ziegelturm in Gelnhausen zur DGB-Rentenradtour nach Berlin. Unter dem Motto: „Rente muss zum Leben reichen!“ Sie waren bereits am Samstag, den 28. März nach der großen Renten-Konferenz in Mannheim gestartet und erreichen Berlin am 4. April 2009. Unterwegs wird es an vielen Stationen verschiedene Aktivitäten geben. Jedermann/frau kann auch  auf Teilstrecken mitradeln. Zur Zeit sammeln die Teilnehmer/innen viele „Transparente mit persönlichen Botschaften zur Rentenpolitik“. Am 4. April 2009 werden sie in Berlin am Brandenburger Tor zu einem Riesentransparent zusammenfügt, betonte Ralf Nix, der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft ver.di bei der Verabschiedung der Stafette am Ziegelturm in Gelnhausen. Er sagte allen, die die Teilnehmer/innen der  Rentenradtour unterwegs willkommen hießen und mit Aktionen zu dem Ziel, einem politischen Kurswechsel in der Rentenpolitik, beitragen, jetzt schon herzlichen Dank! Mehr...

Bei der Veranstaltung im Hamburger Gewerkschaftshaus konnten die Teilnehmer ihre Forderungen für eine Rente, die zum Leben reicht, auf großen Transparenten formulieren.
DIE RENTE IST SICHER – WENN SIE NICHT DEN BÖRSENSPEKULANTEN GEOPFERT WIRD

24. März 2009

Unter diesem Motto stand die Veranstaltung des DGB Nord am 24. März 2009 mit dem früheren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm im Hamburger Gewerkschaftshaus. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnte bereits vor einem Jahr davor, Deutschland sei in Zukunft nicht ausreichend gegen drohende Altersarmut gewappnet. Die rentenpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und die Auswirkungen der Finanzkrise haben nach Auffassung des DGB diese Gefahr noch verstärkt. Blüm kritisierte auf der DGB-Veranstaltung scharf die Rentenpolitik seines Nachfolgers Riester: Dass die sogenannte Riesterrente vom gesetzlichen Rentensystem mitfinanziert werde, sei, so Blüm, „ein Stück aus dem Tollhaus“.
Ein ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie auf der Website des Hamburger Abendblattes.

TAGESSPIEGEL WARNT: IN BERLIN IMMER MEHR ARME RENTNER

24. März 2009

Die Kosten für die Grundsicherung bedürftiger Rentner steigen in Berlin explosionsartig an. 2008 musste der Senat für diese Sozialleistung 280,7 Millionen Euro zahlen, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) spricht von einem „Grundsatzproblem“. Sozialpolitiker der rot-roten Koalition erwarten mittelfristig eine drastische Zunahme der Altersarmut in Berlin. Zum Artikel.

Lesenswert ist auch der dazugehörige Kommentar 
im Tagesspiegel.

PRÄSIDENT DER GESETZLICHEN RENTENVERSICHERUNG: POLITIKER SIND GEFORDERT, UM ALTERSARMUT ZU VERHINDERN

24. März 2009

Herbert Rische, Präsident der Deutschen Rentenversicherung, äußerte sich am 24. März in einem längeren Interview mit dem Tagesspiegel über die Folgen der Finanzkrise und die weitere Entwicklung der Renten. Zur Gefahr, dass künftig die Altersarmut wieder zunehmen könne, findet Rische deutliche Wort und nimmt die Politik in die Pflicht: Altersarmut sei kein Problem, dass von der gesetzlichen Rentenversicherung verursacht werde. Sie entstehe vor allem dann, wenn der Niedriglohnsektor weiter zunimmt. Wer als Niedriglohnbezieher schon seinen Lebensunterhalt nicht ohne staatliche Hilfe bestreiten könne, werde später auch keine besonders hohe Rente bekommen. Das vollständige Interview mit Herbert Rische im Tagesspiegel finden Sie hier.

RADELN FÜR DIE RENTE

24. März 2009

Blog zur DGB-Kampagne „Rente muss zum Leben reichen“ gestartet
Am 28. März 2009 startet die DGB-Rententour mit dem Fahrrad von Mannheim nach Berlin. Bereits jetzt ist das Blog zur Tour online. Wer möchte, kann sich bereits im Vorfeld über die Aktion informieren und nach dem Startschuss die Radler auf ihrem Weg über Mainz, Frankfurt, Gelnhausen, Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach, Erfurt, Jena, Leipzig, Wittenberg, Potsdam bis nach Berlin begleiten – online oder im „echten Leben“. Die Radler machen unterwegs an vielen Stationen halt, an denen verschiedene Aktionen stattfinden. Man kann auch Teilstrecken mitradeln. Für den 4. April ist eine große Fahrraddemonstration in Berlin geplant. Weitere Informationen gibt es hier.

DIE RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN! 2.000 MENSCHEN BEI REGIONALER RENTENDEMO DES DGB!

14. März 2009

Bunt ist das Bild, das sich auf dem Kiliansplatz dem eiligen Passanten bietet: 2.000 Menschen sind aus der ganzen Region nach Heilbronn gekommen um ihren Unmut zu äußern über eine ihrer Meinung nach verfehlten Rentenpolitik der jetzigen und vorherigen Bundesregierung. Mehr ...

VIDEO-STATEMENT FRANK BSIRSKE

ver.di-Vorsitzender

„Rente mit 67 – ein offenkundiger Widersinn. Wenn Millionen von Menschen arbeitslos sind...”

Sehen Sie sich hier das Video an:
Flash-Video starten
WMV-Video herunterladen

VIDEO-STATEMENT MICHAEL SOMMER

DGB-Vorsitzender

„Viele Menschen in unserem Land machen sich zurecht Sorgen um drohende Arbeitsarmut...”

Sehen Sie sich hier das Video an:
Flash-Video starten
WMV-Video herunterladen

VIDEO-STATEMENT ANNELIE BUNTENBACH

DGB-Bundesvorstand

„Uns droht eine Welle von Altersarmut für die Zukunft...”

Sehen Sie sich hier das Video an:
Flash-Video starten
WMV-Video herunterladen

VIDEO-STATEMENT INGRID SEHRBROCK

stellv. DGB-Vorsitzende

„Die Rente mit 67 ist für uns als Gewerkschaften und für die Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmer keine Lösung...”

Sehen Sie sich hier das Video an:
Flash-Video starten
WMV-Video herunterladen